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server.properties einfach erklärt

Die Datei server.properties enthält die wichtigsten Grundeinstellungen deines Minecraft Servers.

Über diese Datei legst du zum Beispiel fest, welcher Spielmodus aktiv ist, wie viele Spieler beitreten dürfen, ob PvP erlaubt ist, welche Welt geladen wird und ob Command Blocks genutzt werden dürfen.

Viele Änderungen an deinem Minecraft Server werden erst nach einem Neustart aktiv. Speichere die Datei deshalb nach der Bearbeitung und starte den Server anschließend im INSTANTPANEL neu.

Was ist die server.properties?

Die server.properties ist eine Konfigurationsdatei deines Minecraft Servers.

In dieser Datei stehen Einstellungen im Format:

einstellung=wert

Beispiel: gamemode=survival

Der Teil vor dem Gleichzeichen ist der Name der Einstellung. Der Teil nach dem Gleichzeichen ist der eingestellte Wert.

Du solltest nur den Wert nach dem Gleichzeichen ändern. Den Namen der Einstellung vor dem Gleichzeichen solltest du nicht verändern.

Beispiel:

Teil
Bedeutung

gamemode

Name der Einstellung

survival

eingestellter Wert

Richtig: gamemode=creative

Falsch: spielmodus=creative

Datei im INSTANTPANEL öffnen

Die genaue Ansicht kann je nach Server und Panel-Version leicht abweichen.

In der Regel gehst du so vor:

  1. Öffne das INSTANTPANEL.

  2. Wähle deinen Minecraft Server aus.

  3. Stoppe den Server.

  4. Öffne den Dateimanager.

  5. Suche die Datei server.properties.

  6. Öffne die Datei im Editor.

  7. Ändere die gewünschten Werte.

  8. Speichere die Datei.

  9. Starte den Server neu.

Wichtig: Bearbeite die Datei am besten nur, wenn der Server gestoppt ist. So verhinderst du, dass Änderungen überschrieben werden oder nicht sauber gespeichert werden.

Aufbau der Datei

Eine typische Zeile sieht so aus:

max-players=20

Das bedeutet: Auf dem Server dürfen maximal 20 Spieler gleichzeitig online sein.

Eine andere Zeile kann so aussehen:

pvp=true

Das bedeutet: PvP ist aktiviert.

Viele Werte verwenden entweder true oder false.

Wert
Bedeutung

true

aktiviert

false

deaktiviert

Beispiel:

Einstellung
Bedeutung

pvp=true

PvP ist aktiviert

pvp=false

PvP ist deaktiviert

Kommentare in der Datei

Manche Zeilen können mit # beginnen.

Beispiel: #Minecraft server properties

Diese Zeilen sind Kommentare. Sie dienen nur als Hinweis und werden vom Server nicht als Einstellung verwendet.

Server nach Änderungen neu starten

Nach Änderungen an der server.properties solltest du den Server neu starten.

Ein einfacher Reload reicht nicht immer aus. Ein sauberer Neustart ist zuverlässiger.

Empfohlene Reihenfolge:

  1. Server stoppen.

  2. Datei bearbeiten.

  3. Datei speichern.

  4. Server starten.

  5. Änderung im Spiel testen.

Wichtige Einstellungen im Überblick

Die folgenden Einstellungen gehören zu den wichtigsten Werten in der server.properties.

Je nach Minecraft-Version, Server-Software oder Modpack können zusätzliche Werte vorhanden sein.

gamemode

gamemode legt den Standard-Spielmodus fest.

Beispiele:

Wert
Bedeutung

survival

Überleben

creative

Kreativmodus

adventure

Abenteuermodus

spectator

Zuschauermodus

Beispiel: gamemode=survival

Der Spielmodus gilt für neue Spieler oder Spieler, deren Spielmodus durch den Server gesetzt wird.

force-gamemode

force-gamemode legt fest, ob Spieler beim Beitreten immer in den eingestellten Standard-Spielmodus gesetzt werden.

Beispiel: force-gamemode=false

Wert
Bedeutung

true

Spieler werden beim Beitritt auf den Standard-Spielmodus gesetzt

false

Spieler behalten ihren bisherigen Spielmodus

Wenn du möchtest, dass alle Spieler immer im gleichen Spielmodus starten, setze den Wert auf true.

difficulty

difficulty legt die Schwierigkeit der Welt fest.

Mögliche Werte:

Wert
Bedeutung

peaceful

Friedlich

easy

Einfach

normal

Normal

hard

Schwer

Beispiel: difficulty=normal

Die Schwierigkeit beeinflusst unter anderem Monster, Schaden und Hunger.

hardcore

hardcore aktiviert oder deaktiviert den Hardcore-Modus.

Beispiel: hardcore=false

Wert
Bedeutung

true

Hardcore ist aktiviert

false

Hardcore ist deaktiviert

Wichtig: Aktiviere Hardcore nur, wenn du dir sicher bist. Spieler können im Hardcore-Modus nach dem Tod nicht normal weiterspielen.

max-players

max-players legt fest, wie viele Spieler gleichzeitig auf den Server können.

Beispiel: max-players=20

Wenn du den Wert erhöhst, bedeutet das nicht automatisch, dass der Server diese Spielerzahl problemlos schafft. Die tatsächliche Leistung hängt von Serverleistung, Plugins, Mods, Weltgröße, Sichtweite und Spielerverhalten ab.

pvp

pvp legt fest, ob Spieler sich gegenseitig Schaden zufügen können.

Beispiel: pvp=true

Wert
Bedeutung

true

PvP ist aktiviert

false

PvP ist deaktiviert

Wenn du einen friedlichen Survival-Server betreibst, ist pvp=false oft sinnvoll.

white-list

white-list aktiviert oder deaktiviert die Whitelist.

Beispiel: white-list=false

Wert
Bedeutung

true

nur eingetragene Spieler können beitreten

false

jeder mit der Serveradresse kann beitreten

Wenn die Whitelist aktiv ist, müssen Spieler zusätzlich über die Konsole oder im Spiel hinzugefügt werden.

Beispielbefehl: whitelist add Spielername

enforce-whitelist

enforce-whitelist legt fest, ob Spieler, die nicht mehr auf der Whitelist stehen, automatisch vom Server entfernt werden.

Beispiel: enforce-whitelist=false

Für private Server ist enforce-whitelist=true oft sinnvoll.

motd

motd ist der Text, der in der Minecraft-Serverliste angezeigt wird.

Beispiel: motd=Mein INSTANTROOT Minecraft Server

Die MOTD kann einen einfachen Servernamen, eine kurze Beschreibung oder Hinweise enthalten.

Vermeide sehr lange Texte, da sie in der Serverliste nicht vollständig angezeigt werden.

level-name

level-name legt fest, welcher Weltordner geladen wird.

Beispiel: level-name=world

Wenn du eine eigene Welt hochlädst, muss der Ordnername zur Einstellung passen.

Beispiel:

Weltordner
Einstellung

world

level-name=world

survival

level-name=survival

citybuild

level-name=citybuild

Wichtig: Wenn du level-name änderst und kein passender Weltordner vorhanden ist, erstellt der Server beim Start eine neue Welt mit diesem Namen.

level-seed

level-seed legt den Seed für eine neu generierte Welt fest.

Beispiel: level-seed=123456789

Der Seed beeinflusst, wie die Welt generiert wird.

Diese Einstellung wirkt nur zuverlässig, wenn eine neue Welt erstellt wird. Wenn die Welt bereits existiert, ändert ein neuer Seed nicht automatisch die bestehende Welt.

Wenn du eine neue Welt mit einem bestimmten Seed erstellen möchtest:

  1. Server stoppen.

  2. Alten Weltordner sichern oder umbenennen.

  3. level-seed eintragen.

  4. level-name prüfen.

  5. Server starten.

level-type

level-type legt den Welttyp fest.

Häufige Werte sind je nach Version zum Beispiel:

Wert
Bedeutung

minecraft:normal

normale Welt

minecraft:flat

flache Welt

minecraft:large_biomes

große Biome

minecraft:amplified

verstärkte Weltgenerierung

Beispiel: level-type=minecraft:normal

Der genaue Wert kann je nach Minecraft-Version abweichen.

generate-structures

generate-structures legt fest, ob Strukturen in neuen Welten generiert werden.

Beispiel: generate-structures=true

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Dörfer

  • Tempel

  • Festungen

  • Minenschächte

  • andere generierte Strukturen

Diese Einstellung betrifft hauptsächlich neu generierte Bereiche.

spawn-protection

spawn-protection schützt den Spawnbereich vor Änderungen durch normale Spieler.

Beispiel: spawn-protection=16

Nur Operatoren können in diesem Bereich bauen oder abbauen.

Wenn du den Spawn-Schutz deaktivieren möchtest, kannst du den Wert auf 0 setzen.

Beispiel: spawn-protection=0

enable-command-block

enable-command-block legt fest, ob Command Blocks verwendet werden können.

Beispiel: enable-command-block=false

Wert
Bedeutung

true

Command Blocks sind aktiviert

false

Command Blocks sind deaktiviert

Command Blocks sind mächtig und können viele Befehle automatisch ausführen. Aktiviere sie nur, wenn du weißt, wofür du sie brauchst.

allow-nether

allow-nether legt fest, ob der Nether aktiviert ist.

Beispiel: allow-nether=true

Wert
Bedeutung

true

Nether ist aktiviert

false

Nether ist deaktiviert

Wenn der Nether deaktiviert ist, können Nether-Portale nicht normal genutzt werden.

allow-flight

allow-flight legt fest, ob Fliegen erlaubt ist.

Beispiel: allow-flight=false

Diese Einstellung ist vor allem wichtig, wenn Spieler Mods, bestimmte Clients oder Flugfunktionen verwenden.

Wenn Spieler wegen Fliegen gekickt werden, obwohl sie es dürfen sollten, kann allow-flight=true helfen.

online-mode

online-mode legt fest, ob der Server Minecraft-Accounts über die offiziellen Mojang beziehungsweise Microsoft-Server prüft.

Beispiel: online-mode=true

Wert
Bedeutung

true

Spieler müssen mit einem gültigen Minecraft-Account angemeldet sein

false

Accountprüfung ist deaktiviert

Wichtig: Für normale öffentliche Server sollte online-mode=true aktiv bleiben.

Wenn online-mode=false gesetzt wird, können sich Spieler unter Umständen mit fremden Namen verbinden. Das kann zu Sicherheitsproblemen führen, besonders bei OP-Rechten, Inventaren und Berechtigungen.

enforce-secure-profile

enforce-secure-profile legt fest, ob sichere Spielerprofile erzwungen werden.

Beispiel: enforce-secure-profile=true

Diese Einstellung hängt mit der modernen Account- und Chat-Signatur von Minecraft zusammen.

Für normale Server sollte der Standardwert beibehalten werden, sofern du keinen konkreten Grund hast, ihn zu ändern.

server-port

server-port ist der Port, über den der Minecraft Server erreichbar ist.

Beispiel: server-port=25565

Der Standardport für Minecraft Java ist 25565.

Bei Hostingservern solltest du den Port nicht ohne Grund ändern. Der Port wird normalerweise durch das Panel oder die Serverzuweisung vorgegeben.

Wenn du den Port falsch setzt, kann dein Server nicht mehr erreichbar sein.

server-ip

server-ip sollte bei Hostingservern meistens leer bleiben.

Beispiel: server-ip=

Trage hier nur dann etwas ein, wenn du genau weißt, dass es notwendig ist.

Ein falscher Wert kann verhindern, dass der Server startet oder erreichbar ist.

view-distance

view-distance legt fest, wie viele Chunks ein Spieler sehen kann.

Beispiel: view-distance=10

Ein höherer Wert sorgt für mehr Sichtweite, belastet den Server aber stärker.

Empfehlung:

Servertyp
Möglicher Startwert

kleiner Survival-Server

6 bis 8

normaler Server

8 bis 10

leistungsstarker Server

10 oder höher

Wenn dein Server laggt, ist view-distance einer der ersten Werte, die du prüfen solltest.

simulation-distance

simulation-distance legt fest, in welchem Bereich um Spieler herum die Welt aktiv berechnet wird.

Beispiel: simulation-distance=10

Das betrifft zum Beispiel:

  • Mobs

  • Farmen

  • Redstone

  • Pflanzenwachstum

  • andere aktive Spielmechaniken

Ein niedrigerer Wert kann die Serverlast senken.

Für viele Server sind Werte zwischen 4 und 8 sinnvoll, wenn Performance wichtiger ist als große aktive Bereiche.

max-world-size

max-world-size begrenzt die maximale Größe der Welt.

Beispiel: max-world-size=29999984

Für normale Server muss dieser Wert meistens nicht geändert werden.

Wenn du eine kleinere Welt erzwingen möchtest, kannst du den Wert reduzieren. Plane das aber vorher sorgfältig, damit Spieler nicht unerwartet an Grenzen stoßen.

player-idle-timeout

player-idle-timeout legt fest, nach wie vielen Minuten inaktive Spieler automatisch gekickt werden.

Beispiel: player-idle-timeout=0

Wert
Bedeutung

0

Spieler werden nicht wegen Inaktivität gekickt

10

Spieler werden nach 10 Minuten Inaktivität gekickt

Das kann helfen, wenn viele Spieler AFK auf dem Server bleiben.

resource-pack

resource-pack kann genutzt werden, um ein Server-Resource-Pack einzubinden.

Beispiel: resource-pack=https://example.com/pack.zip

Das Resource Pack muss über eine direkte Download-Adresse erreichbar sein.

require-resource-pack

require-resource-pack legt fest, ob Spieler das Resource Pack annehmen müssen.

Beispiel: require-resource-pack=false

Wert
Bedeutung

true

Spieler müssen das Resource Pack verwenden

false

Spieler können es ablehnen

Wenn dein Server ohne Resource Pack nicht richtig funktioniert, kann require-resource-pack=true sinnvoll sein.

resource-pack-sha1

resource-pack-sha1 kann genutzt werden, um die Datei des Resource Packs zu prüfen.

Für einfache Setups bleibt dieser Wert oft leer.

Wenn du ein Resource Pack professionell verteilst, kann ein SHA1-Wert sinnvoll sein, damit Clients Änderungen korrekt erkennen.

enable-rcon

enable-rcon aktiviert oder deaktiviert RCON.

RCON ermöglicht es, Serverbefehle aus der Ferne auszuführen.

Beispiel: enable-rcon=false

Für die meisten Nutzer sollte RCON deaktiviert bleiben, wenn es nicht aktiv benötigt wird.

rcon.password

rcon.password ist das Passwort für RCON.

Beispiel: rcon.password=

Wenn du RCON aktivierst, verwende ein starkes Passwort.

Verwende niemals einfache Passwörter wie:

  • 123456

  • password

  • minecraft

  • deinen Servernamen

rcon.port

rcon.port ist der Port für RCON.

Beispiel: rcon.port=25575

Ändere diesen Wert nur, wenn du weißt, dass der Port bei deinem Server verfügbar und freigegeben ist.

enable-query

enable-query aktiviert die Query-Funktion.

Beispiel: enable-query=false

Query wird von manchen Serverlisten oder Tools genutzt, um Informationen über den Server abzufragen.

Wenn du deinen Server in eine Serverliste eintragen möchtest, kann diese Funktion erforderlich sein.

query.port

query.port legt den Port für Query fest.

Beispiel: query.port=25565

Ändere diesen Wert nur, wenn du weißt, dass die Änderung notwendig ist.

op-permission-level

op-permission-level legt fest, welche Rechte Operatoren haben.

Beispiel: op-permission-level=4

Level
Bedeutung

1

einfache Rechte, zum Beispiel Spawn-Schutz umgehen

2

Befehle wie /gamemode, /tp, /give

3

Verwaltungsbefehle wie /ban, /kick, /op

4

volle Operator-Rechte

Vergib OP-Rechte nur an Personen, denen du vertraust.

function-permission-level

function-permission-level legt fest, mit welchem Rechtelevel Funktionen ausgeführt werden.

Beispiel: function-permission-level=2

Diese Einstellung ist hauptsächlich für Datapacks und Funktionen relevant.

Für normale Server kann der Standardwert meistens beibehalten werden.

broadcast-console-to-ops

broadcast-console-to-ops legt fest, ob Konsolenbefehle an Operatoren gesendet werden.

Beispiel: broadcast-console-to-ops=true

Wenn du nicht möchtest, dass OPs Konsolenaktionen sehen, kannst du den Wert auf false setzen.

broadcast-rcon-to-ops

broadcast-rcon-to-ops legt fest, ob RCON-Befehle an Operatoren gesendet werden.

Beispiel: broadcast-rcon-to-ops=true

Für normale Server kann der Standardwert meistens beibehalten werden.

enable-status

enable-status legt fest, ob der Server in der Minecraft-Serverliste Statusinformationen anzeigt.

Beispiel: enable-status=true

Wenn dieser Wert deaktiviert ist, können Spieler möglicherweise nicht sehen, ob der Server online ist oder wie viele Spieler verbunden sind.

hide-online-players

hide-online-players legt fest, ob die Liste der Online-Spieler versteckt wird.

Beispiel: hide-online-players=false

Wenn du mehr Privatsphäre möchtest, kannst du diesen Wert auf true setzen.

rate-limit

rate-limit kann Verbindungsversuche begrenzen.

Beispiel: rate-limit=0

Für normale Server bleibt dieser Wert oft auf 0.

Bei Angriffen oder sehr vielen Verbindungsversuchen kann eine Begrenzung sinnvoll sein.

max-tick-time

max-tick-time legt fest, wie lange ein Tick maximal dauern darf, bevor der Server sich aus Sicherheitsgründen beendet.

Beispiel: max-tick-time=60000

Ändere diesen Wert nur, wenn du weißt, warum es notwendig ist.

Wenn dein Server regelmäßig wegen Tick-Problemen stoppt, liegt meistens ein Performanceproblem, ein Pluginfehler, ein Modfehler oder eine überlastete Welt vor.

network-compression-threshold

network-compression-threshold betrifft die Komprimierung von Netzwerkdaten.

Beispiel: network-compression-threshold=256

Für normale Server sollte dieser Wert nicht verändert werden.

sync-chunk-writes

sync-chunk-writes beeinflusst, wie Chunks auf die Festplatte geschrieben werden.

Beispiel: sync-chunk-writes=true

Diese Einstellung sollte nur geändert werden, wenn du genau weißt, was du tust oder eine konkrete Anleitung dafür nutzt.

use-native-transport

use-native-transport kann auf Linux-Systemen Netzwerkoptimierungen aktivieren.

Beispiel: use-native-transport=true

Bei gehosteten Servern sollte der Standardwert normalerweise beibehalten werden.

Welche Einstellungen sollte ich als Anfänger ändern?

Für die meisten Kunden sind am Anfang nur wenige Werte wichtig.

Empfohlene Startwerte:

Einstellung
Typischer Wert

gamemode

survival

difficulty

normal

max-players

abhängig vom Paket

pvp

true oder false

white-list

true bei privaten Servern

motd

eigener Servername

view-distance

6 bis 10

simulation-distance

4 bis 8

enable-command-block

nur aktivieren, wenn benötigt

Einstellungen, die du nicht ohne Grund ändern solltest

Einige Werte können dazu führen, dass dein Server nicht mehr erreichbar ist oder unsicher wird.

Ändere diese Werte nur, wenn du weißt, was du tust:

  • server-ip

  • server-port

  • online-mode

  • enable-rcon

  • rcon.password

  • rcon.port

  • max-tick-time

  • network-compression-threshold

  • sync-chunk-writes

  • use-native-transport

Häufige Fehler

Server startet nach Änderung nicht mehr

Prüfe zuerst die zuletzt geänderte Zeile.

Häufige Ursachen:

  • Tippfehler

  • falscher Wert

  • fehlendes Gleichzeichen

  • ungültiger Port

  • beschädigte Datei

  • Sonderzeichen an falscher Stelle

Setze die geänderte Einstellung testweise wieder auf den vorherigen Wert zurück.

Änderung wird nicht übernommen

Mögliche Ursachen:

  • Datei wurde nicht gespeichert

  • Server wurde nicht neu gestartet

  • falsche Datei bearbeitet

  • Server hat die Datei beim Stoppen überschrieben

  • Plugin oder Mod überschreibt die Einstellung

Stoppe den Server, ändere die Datei erneut, speichere sie und starte den Server danach neu.

Neue Welt wurde erstellt

Das passiert häufig, wenn level-name geändert wurde.

Wenn der Server keinen Weltordner mit diesem Namen findet, erstellt er eine neue Welt.

Prüfe den Namen deines Weltordners und den Wert bei level-name.

Spieler können nicht mehr verbinden

Prüfe:

  • server-port

  • server-ip

  • white-list

  • online-mode

  • enforce-secure-profile

  • Minecraft-Version

  • Serverstatus im INSTANTPANEL

PvP funktioniert nicht

Prüfe:

  • pvp=true

  • Region- oder Schutzplugins

  • WorldGuard-Einstellungen

  • Spielmodus

  • Rechteverwaltung

Wenn du Plugins verwendest, kann ein Plugin PvP unabhängig von der server.properties blockieren.

Command Blocks funktionieren nicht

Prüfe:

  • enable-command-block=true

  • Server wurde neu gestartet

  • du hast die nötigen Rechte

  • Command Block ist korrekt konfiguriert

Beispiel für eine einfache Survival-Konfiguration

Eine einfache Survival-Konfiguration kann zum Beispiel so aussehen:

Einstellung
Wert

gamemode

survival

difficulty

normal

pvp

true

max-players

20

white-list

true

view-distance

8

simulation-distance

6

enable-command-block

false

allow-nether

true

Diese Werte sind ein guter Startpunkt für einen privaten oder kleinen öffentlichen Survival-Server.

Beispiel für einen privaten Freunde-Server

Für einen privaten Server mit Freunden sind diese Werte oft sinnvoll:

Einstellung
Wert

white-list

true

pvp

false

difficulty

normal

max-players

passend zur Gruppe

motd

eigener Servername

view-distance

8

simulation-distance

6

Danach solltest du alle gewünschten Spieler zur Whitelist hinzufügen.

Beispielbefehl: whitelist add Spielername

Beispiel für bessere Performance

Wenn dein Server laggt, können diese Werte helfen:

Einstellung
Möglicher Wert

view-distance

6

simulation-distance

4

max-players

realistisch begrenzen

player-idle-timeout

10 oder 15

Diese Werte ersetzen keine saubere Plugin- oder Mod-Optimierung, können aber die Grundlast senken.

Support kontaktieren

Wenn dein Server nach einer Änderung nicht mehr startet oder du eine Einstellung nicht findest, kontaktiere den Support.

Gib dabei bitte folgende Informationen an:

  • betroffener Minecraft Server

  • geänderte Einstellung

  • vorheriger Wert

  • neuer Wert

  • genaue Fehlermeldung

  • ob der Server nach dem Speichern neu gestartet wurde

  • ob Plugins, Mods oder ein Modpack verwendet werden

Sende keine Passwörter, Tokens oder privaten Zugangsdaten.

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