server.properties einfach erklärt
Die Datei server.properties enthält die wichtigsten Grundeinstellungen deines Minecraft Servers.
Über diese Datei legst du zum Beispiel fest, welcher Spielmodus aktiv ist, wie viele Spieler beitreten dürfen, ob PvP erlaubt ist, welche Welt geladen wird und ob Command Blocks genutzt werden dürfen.
Viele Änderungen an deinem Minecraft Server werden erst nach einem Neustart aktiv. Speichere die Datei deshalb nach der Bearbeitung und starte den Server anschließend im INSTANTPANEL neu.
Was ist die server.properties?
Die server.properties ist eine Konfigurationsdatei deines Minecraft Servers.
In dieser Datei stehen Einstellungen im Format:
einstellung=wert
Beispiel: gamemode=survival
Der Teil vor dem Gleichzeichen ist der Name der Einstellung. Der Teil nach dem Gleichzeichen ist der eingestellte Wert.
Du solltest nur den Wert nach dem Gleichzeichen ändern. Den Namen der Einstellung vor dem Gleichzeichen solltest du nicht verändern.
Beispiel:
gamemode
Name der Einstellung
survival
eingestellter Wert
Richtig: gamemode=creative
Falsch: spielmodus=creative
Datei im INSTANTPANEL öffnen
Die genaue Ansicht kann je nach Server und Panel-Version leicht abweichen.
In der Regel gehst du so vor:
Öffne das INSTANTPANEL.
Wähle deinen Minecraft Server aus.
Stoppe den Server.
Öffne den Dateimanager.
Suche die Datei
server.properties.Öffne die Datei im Editor.
Ändere die gewünschten Werte.
Speichere die Datei.
Starte den Server neu.
Wichtig: Bearbeite die Datei am besten nur, wenn der Server gestoppt ist. So verhinderst du, dass Änderungen überschrieben werden oder nicht sauber gespeichert werden.
Aufbau der Datei
Eine typische Zeile sieht so aus:
max-players=20
Das bedeutet: Auf dem Server dürfen maximal 20 Spieler gleichzeitig online sein.
Eine andere Zeile kann so aussehen:
pvp=true
Das bedeutet: PvP ist aktiviert.
Viele Werte verwenden entweder true oder false.
true
aktiviert
false
deaktiviert
Beispiel:
pvp=true
PvP ist aktiviert
pvp=false
PvP ist deaktiviert
Kommentare in der Datei
Manche Zeilen können mit # beginnen.
Beispiel: #Minecraft server properties
Diese Zeilen sind Kommentare. Sie dienen nur als Hinweis und werden vom Server nicht als Einstellung verwendet.
Server nach Änderungen neu starten
Nach Änderungen an der server.properties solltest du den Server neu starten.
Ein einfacher Reload reicht nicht immer aus. Ein sauberer Neustart ist zuverlässiger.
Empfohlene Reihenfolge:
Server stoppen.
Datei bearbeiten.
Datei speichern.
Server starten.
Änderung im Spiel testen.
Wichtige Einstellungen im Überblick
Die folgenden Einstellungen gehören zu den wichtigsten Werten in der server.properties.
Je nach Minecraft-Version, Server-Software oder Modpack können zusätzliche Werte vorhanden sein.
gamemode
gamemode legt den Standard-Spielmodus fest.
Beispiele:
survival
Überleben
creative
Kreativmodus
adventure
Abenteuermodus
spectator
Zuschauermodus
Beispiel: gamemode=survival
Der Spielmodus gilt für neue Spieler oder Spieler, deren Spielmodus durch den Server gesetzt wird.
force-gamemode
force-gamemode legt fest, ob Spieler beim Beitreten immer in den eingestellten Standard-Spielmodus gesetzt werden.
Beispiel: force-gamemode=false
true
Spieler werden beim Beitritt auf den Standard-Spielmodus gesetzt
false
Spieler behalten ihren bisherigen Spielmodus
Wenn du möchtest, dass alle Spieler immer im gleichen Spielmodus starten, setze den Wert auf true.
difficulty
difficulty legt die Schwierigkeit der Welt fest.
Mögliche Werte:
peaceful
Friedlich
easy
Einfach
normal
Normal
hard
Schwer
Beispiel: difficulty=normal
Die Schwierigkeit beeinflusst unter anderem Monster, Schaden und Hunger.
hardcore
hardcore aktiviert oder deaktiviert den Hardcore-Modus.
Beispiel: hardcore=false
true
Hardcore ist aktiviert
false
Hardcore ist deaktiviert
Wichtig: Aktiviere Hardcore nur, wenn du dir sicher bist. Spieler können im Hardcore-Modus nach dem Tod nicht normal weiterspielen.
max-players
max-players legt fest, wie viele Spieler gleichzeitig auf den Server können.
Beispiel: max-players=20
Wenn du den Wert erhöhst, bedeutet das nicht automatisch, dass der Server diese Spielerzahl problemlos schafft. Die tatsächliche Leistung hängt von Serverleistung, Plugins, Mods, Weltgröße, Sichtweite und Spielerverhalten ab.
pvp
pvp legt fest, ob Spieler sich gegenseitig Schaden zufügen können.
Beispiel: pvp=true
true
PvP ist aktiviert
false
PvP ist deaktiviert
Wenn du einen friedlichen Survival-Server betreibst, ist pvp=false oft sinnvoll.
white-list
white-list aktiviert oder deaktiviert die Whitelist.
Beispiel: white-list=false
true
nur eingetragene Spieler können beitreten
false
jeder mit der Serveradresse kann beitreten
Wenn die Whitelist aktiv ist, müssen Spieler zusätzlich über die Konsole oder im Spiel hinzugefügt werden.
Beispielbefehl: whitelist add Spielername
enforce-whitelist
enforce-whitelist legt fest, ob Spieler, die nicht mehr auf der Whitelist stehen, automatisch vom Server entfernt werden.
Beispiel: enforce-whitelist=false
Für private Server ist enforce-whitelist=true oft sinnvoll.
motd
motd ist der Text, der in der Minecraft-Serverliste angezeigt wird.
Beispiel: motd=Mein INSTANTROOT Minecraft Server
Die MOTD kann einen einfachen Servernamen, eine kurze Beschreibung oder Hinweise enthalten.
Vermeide sehr lange Texte, da sie in der Serverliste nicht vollständig angezeigt werden.
level-name
level-name legt fest, welcher Weltordner geladen wird.
Beispiel: level-name=world
Wenn du eine eigene Welt hochlädst, muss der Ordnername zur Einstellung passen.
Beispiel:
world
level-name=world
survival
level-name=survival
citybuild
level-name=citybuild
Wichtig: Wenn du level-name änderst und kein passender Weltordner vorhanden ist, erstellt der Server beim Start eine neue Welt mit diesem Namen.
level-seed
level-seed legt den Seed für eine neu generierte Welt fest.
Beispiel: level-seed=123456789
Der Seed beeinflusst, wie die Welt generiert wird.
Diese Einstellung wirkt nur zuverlässig, wenn eine neue Welt erstellt wird. Wenn die Welt bereits existiert, ändert ein neuer Seed nicht automatisch die bestehende Welt.
Wenn du eine neue Welt mit einem bestimmten Seed erstellen möchtest:
Server stoppen.
Alten Weltordner sichern oder umbenennen.
level-seedeintragen.level-nameprüfen.Server starten.
level-type
level-type legt den Welttyp fest.
Häufige Werte sind je nach Version zum Beispiel:
minecraft:normal
normale Welt
minecraft:flat
flache Welt
minecraft:large_biomes
große Biome
minecraft:amplified
verstärkte Weltgenerierung
Beispiel: level-type=minecraft:normal
Der genaue Wert kann je nach Minecraft-Version abweichen.
generate-structures
generate-structures legt fest, ob Strukturen in neuen Welten generiert werden.
Beispiel: generate-structures=true
Dazu gehören zum Beispiel:
Dörfer
Tempel
Festungen
Minenschächte
andere generierte Strukturen
Diese Einstellung betrifft hauptsächlich neu generierte Bereiche.
spawn-protection
spawn-protection schützt den Spawnbereich vor Änderungen durch normale Spieler.
Beispiel: spawn-protection=16
Nur Operatoren können in diesem Bereich bauen oder abbauen.
Wenn du den Spawn-Schutz deaktivieren möchtest, kannst du den Wert auf 0 setzen.
Beispiel: spawn-protection=0
enable-command-block
enable-command-block legt fest, ob Command Blocks verwendet werden können.
Beispiel: enable-command-block=false
true
Command Blocks sind aktiviert
false
Command Blocks sind deaktiviert
Command Blocks sind mächtig und können viele Befehle automatisch ausführen. Aktiviere sie nur, wenn du weißt, wofür du sie brauchst.
allow-nether
allow-nether legt fest, ob der Nether aktiviert ist.
Beispiel: allow-nether=true
true
Nether ist aktiviert
false
Nether ist deaktiviert
Wenn der Nether deaktiviert ist, können Nether-Portale nicht normal genutzt werden.
allow-flight
allow-flight legt fest, ob Fliegen erlaubt ist.
Beispiel: allow-flight=false
Diese Einstellung ist vor allem wichtig, wenn Spieler Mods, bestimmte Clients oder Flugfunktionen verwenden.
Wenn Spieler wegen Fliegen gekickt werden, obwohl sie es dürfen sollten, kann allow-flight=true helfen.
online-mode
online-mode legt fest, ob der Server Minecraft-Accounts über die offiziellen Mojang beziehungsweise Microsoft-Server prüft.
Beispiel: online-mode=true
true
Spieler müssen mit einem gültigen Minecraft-Account angemeldet sein
false
Accountprüfung ist deaktiviert
Wichtig: Für normale öffentliche Server sollte online-mode=true aktiv bleiben.
Wenn online-mode=false gesetzt wird, können sich Spieler unter Umständen mit fremden Namen verbinden. Das kann zu Sicherheitsproblemen führen, besonders bei OP-Rechten, Inventaren und Berechtigungen.
enforce-secure-profile
enforce-secure-profile legt fest, ob sichere Spielerprofile erzwungen werden.
Beispiel: enforce-secure-profile=true
Diese Einstellung hängt mit der modernen Account- und Chat-Signatur von Minecraft zusammen.
Für normale Server sollte der Standardwert beibehalten werden, sofern du keinen konkreten Grund hast, ihn zu ändern.
server-port
server-port ist der Port, über den der Minecraft Server erreichbar ist.
Beispiel: server-port=25565
Der Standardport für Minecraft Java ist 25565.
Bei Hostingservern solltest du den Port nicht ohne Grund ändern. Der Port wird normalerweise durch das Panel oder die Serverzuweisung vorgegeben.
Wenn du den Port falsch setzt, kann dein Server nicht mehr erreichbar sein.
server-ip
server-ip sollte bei Hostingservern meistens leer bleiben.
Beispiel: server-ip=
Trage hier nur dann etwas ein, wenn du genau weißt, dass es notwendig ist.
Ein falscher Wert kann verhindern, dass der Server startet oder erreichbar ist.
view-distance
view-distance legt fest, wie viele Chunks ein Spieler sehen kann.
Beispiel: view-distance=10
Ein höherer Wert sorgt für mehr Sichtweite, belastet den Server aber stärker.
Empfehlung:
kleiner Survival-Server
6 bis 8
normaler Server
8 bis 10
leistungsstarker Server
10 oder höher
Wenn dein Server laggt, ist view-distance einer der ersten Werte, die du prüfen solltest.
simulation-distance
simulation-distance legt fest, in welchem Bereich um Spieler herum die Welt aktiv berechnet wird.
Beispiel: simulation-distance=10
Das betrifft zum Beispiel:
Mobs
Farmen
Redstone
Pflanzenwachstum
andere aktive Spielmechaniken
Ein niedrigerer Wert kann die Serverlast senken.
Für viele Server sind Werte zwischen 4 und 8 sinnvoll, wenn Performance wichtiger ist als große aktive Bereiche.
max-world-size
max-world-size begrenzt die maximale Größe der Welt.
Beispiel: max-world-size=29999984
Für normale Server muss dieser Wert meistens nicht geändert werden.
Wenn du eine kleinere Welt erzwingen möchtest, kannst du den Wert reduzieren. Plane das aber vorher sorgfältig, damit Spieler nicht unerwartet an Grenzen stoßen.
player-idle-timeout
player-idle-timeout legt fest, nach wie vielen Minuten inaktive Spieler automatisch gekickt werden.
Beispiel: player-idle-timeout=0
0
Spieler werden nicht wegen Inaktivität gekickt
10
Spieler werden nach 10 Minuten Inaktivität gekickt
Das kann helfen, wenn viele Spieler AFK auf dem Server bleiben.
resource-pack
resource-pack kann genutzt werden, um ein Server-Resource-Pack einzubinden.
Beispiel: resource-pack=https://example.com/pack.zip
Das Resource Pack muss über eine direkte Download-Adresse erreichbar sein.
require-resource-pack
require-resource-pack legt fest, ob Spieler das Resource Pack annehmen müssen.
Beispiel: require-resource-pack=false
true
Spieler müssen das Resource Pack verwenden
false
Spieler können es ablehnen
Wenn dein Server ohne Resource Pack nicht richtig funktioniert, kann require-resource-pack=true sinnvoll sein.
resource-pack-sha1
resource-pack-sha1 kann genutzt werden, um die Datei des Resource Packs zu prüfen.
Für einfache Setups bleibt dieser Wert oft leer.
Wenn du ein Resource Pack professionell verteilst, kann ein SHA1-Wert sinnvoll sein, damit Clients Änderungen korrekt erkennen.
enable-rcon
enable-rcon aktiviert oder deaktiviert RCON.
RCON ermöglicht es, Serverbefehle aus der Ferne auszuführen.
Beispiel: enable-rcon=false
Für die meisten Nutzer sollte RCON deaktiviert bleiben, wenn es nicht aktiv benötigt wird.
rcon.password
rcon.password ist das Passwort für RCON.
Beispiel: rcon.password=
Wenn du RCON aktivierst, verwende ein starkes Passwort.
Verwende niemals einfache Passwörter wie:
123456passwordminecraftdeinen Servernamen
rcon.port
rcon.port ist der Port für RCON.
Beispiel: rcon.port=25575
Ändere diesen Wert nur, wenn du weißt, dass der Port bei deinem Server verfügbar und freigegeben ist.
enable-query
enable-query aktiviert die Query-Funktion.
Beispiel: enable-query=false
Query wird von manchen Serverlisten oder Tools genutzt, um Informationen über den Server abzufragen.
Wenn du deinen Server in eine Serverliste eintragen möchtest, kann diese Funktion erforderlich sein.
query.port
query.port legt den Port für Query fest.
Beispiel: query.port=25565
Ändere diesen Wert nur, wenn du weißt, dass die Änderung notwendig ist.
op-permission-level
op-permission-level legt fest, welche Rechte Operatoren haben.
Beispiel: op-permission-level=4
1
einfache Rechte, zum Beispiel Spawn-Schutz umgehen
2
Befehle wie /gamemode, /tp, /give
3
Verwaltungsbefehle wie /ban, /kick, /op
4
volle Operator-Rechte
Vergib OP-Rechte nur an Personen, denen du vertraust.
function-permission-level
function-permission-level legt fest, mit welchem Rechtelevel Funktionen ausgeführt werden.
Beispiel: function-permission-level=2
Diese Einstellung ist hauptsächlich für Datapacks und Funktionen relevant.
Für normale Server kann der Standardwert meistens beibehalten werden.
broadcast-console-to-ops
broadcast-console-to-ops legt fest, ob Konsolenbefehle an Operatoren gesendet werden.
Beispiel: broadcast-console-to-ops=true
Wenn du nicht möchtest, dass OPs Konsolenaktionen sehen, kannst du den Wert auf false setzen.
broadcast-rcon-to-ops
broadcast-rcon-to-ops legt fest, ob RCON-Befehle an Operatoren gesendet werden.
Beispiel: broadcast-rcon-to-ops=true
Für normale Server kann der Standardwert meistens beibehalten werden.
enable-status
enable-status legt fest, ob der Server in der Minecraft-Serverliste Statusinformationen anzeigt.
Beispiel: enable-status=true
Wenn dieser Wert deaktiviert ist, können Spieler möglicherweise nicht sehen, ob der Server online ist oder wie viele Spieler verbunden sind.
hide-online-players
hide-online-players legt fest, ob die Liste der Online-Spieler versteckt wird.
Beispiel: hide-online-players=false
Wenn du mehr Privatsphäre möchtest, kannst du diesen Wert auf true setzen.
rate-limit
rate-limit kann Verbindungsversuche begrenzen.
Beispiel: rate-limit=0
Für normale Server bleibt dieser Wert oft auf 0.
Bei Angriffen oder sehr vielen Verbindungsversuchen kann eine Begrenzung sinnvoll sein.
max-tick-time
max-tick-time legt fest, wie lange ein Tick maximal dauern darf, bevor der Server sich aus Sicherheitsgründen beendet.
Beispiel: max-tick-time=60000
Ändere diesen Wert nur, wenn du weißt, warum es notwendig ist.
Wenn dein Server regelmäßig wegen Tick-Problemen stoppt, liegt meistens ein Performanceproblem, ein Pluginfehler, ein Modfehler oder eine überlastete Welt vor.
network-compression-threshold
network-compression-threshold betrifft die Komprimierung von Netzwerkdaten.
Beispiel: network-compression-threshold=256
Für normale Server sollte dieser Wert nicht verändert werden.
sync-chunk-writes
sync-chunk-writes beeinflusst, wie Chunks auf die Festplatte geschrieben werden.
Beispiel: sync-chunk-writes=true
Diese Einstellung sollte nur geändert werden, wenn du genau weißt, was du tust oder eine konkrete Anleitung dafür nutzt.
use-native-transport
use-native-transport kann auf Linux-Systemen Netzwerkoptimierungen aktivieren.
Beispiel: use-native-transport=true
Bei gehosteten Servern sollte der Standardwert normalerweise beibehalten werden.
Welche Einstellungen sollte ich als Anfänger ändern?
Für die meisten Kunden sind am Anfang nur wenige Werte wichtig.
Empfohlene Startwerte:
gamemode
survival
difficulty
normal
max-players
abhängig vom Paket
pvp
true oder false
white-list
true bei privaten Servern
motd
eigener Servername
view-distance
6 bis 10
simulation-distance
4 bis 8
enable-command-block
nur aktivieren, wenn benötigt
Einstellungen, die du nicht ohne Grund ändern solltest
Einige Werte können dazu führen, dass dein Server nicht mehr erreichbar ist oder unsicher wird.
Ändere diese Werte nur, wenn du weißt, was du tust:
server-ipserver-portonline-modeenable-rconrcon.passwordrcon.portmax-tick-timenetwork-compression-thresholdsync-chunk-writesuse-native-transport
Häufige Fehler
Server startet nach Änderung nicht mehr
Prüfe zuerst die zuletzt geänderte Zeile.
Häufige Ursachen:
Tippfehler
falscher Wert
fehlendes Gleichzeichen
ungültiger Port
beschädigte Datei
Sonderzeichen an falscher Stelle
Setze die geänderte Einstellung testweise wieder auf den vorherigen Wert zurück.
Änderung wird nicht übernommen
Mögliche Ursachen:
Datei wurde nicht gespeichert
Server wurde nicht neu gestartet
falsche Datei bearbeitet
Server hat die Datei beim Stoppen überschrieben
Plugin oder Mod überschreibt die Einstellung
Stoppe den Server, ändere die Datei erneut, speichere sie und starte den Server danach neu.
Neue Welt wurde erstellt
Das passiert häufig, wenn level-name geändert wurde.
Wenn der Server keinen Weltordner mit diesem Namen findet, erstellt er eine neue Welt.
Prüfe den Namen deines Weltordners und den Wert bei level-name.
Spieler können nicht mehr verbinden
Prüfe:
server-portserver-ipwhite-listonline-modeenforce-secure-profileMinecraft-Version
Serverstatus im INSTANTPANEL
PvP funktioniert nicht
Prüfe:
pvp=trueRegion- oder Schutzplugins
WorldGuard-Einstellungen
Spielmodus
Rechteverwaltung
Wenn du Plugins verwendest, kann ein Plugin PvP unabhängig von der server.properties blockieren.
Command Blocks funktionieren nicht
Prüfe:
enable-command-block=trueServer wurde neu gestartet
du hast die nötigen Rechte
Command Block ist korrekt konfiguriert
Beispiel für eine einfache Survival-Konfiguration
Eine einfache Survival-Konfiguration kann zum Beispiel so aussehen:
gamemode
survival
difficulty
normal
pvp
true
max-players
20
white-list
true
view-distance
8
simulation-distance
6
enable-command-block
false
allow-nether
true
Diese Werte sind ein guter Startpunkt für einen privaten oder kleinen öffentlichen Survival-Server.
Beispiel für einen privaten Freunde-Server
Für einen privaten Server mit Freunden sind diese Werte oft sinnvoll:
white-list
true
pvp
false
difficulty
normal
max-players
passend zur Gruppe
motd
eigener Servername
view-distance
8
simulation-distance
6
Danach solltest du alle gewünschten Spieler zur Whitelist hinzufügen.
Beispielbefehl: whitelist add Spielername
Beispiel für bessere Performance
Wenn dein Server laggt, können diese Werte helfen:
view-distance
6
simulation-distance
4
max-players
realistisch begrenzen
player-idle-timeout
10 oder 15
Diese Werte ersetzen keine saubere Plugin- oder Mod-Optimierung, können aber die Grundlast senken.
Support kontaktieren
Wenn dein Server nach einer Änderung nicht mehr startet oder du eine Einstellung nicht findest, kontaktiere den Support.
Gib dabei bitte folgende Informationen an:
betroffener Minecraft Server
geänderte Einstellung
vorheriger Wert
neuer Wert
genaue Fehlermeldung
ob der Server nach dem Speichern neu gestartet wurde
ob Plugins, Mods oder ein Modpack verwendet werden
Sende keine Passwörter, Tokens oder privaten Zugangsdaten.
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